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Graphical Systems
Ich hab mir gedacht, ich zeig euch mal was ich hier so arbeite. In Graphical Systems entwickeln wir derzeit ein Programm, mit dem im Endstadium komplexe 3D-Szenen mit diversen Effekten dargestellt werden können. Als Input dienen Textfiles, in welchen 3D Punkte und Flächen (bestehend aus diesen Punkten) spezifiziert sind sowie verschiedene Benutzereinstellungen.
Das Programm kann bis dato Files einlesen, sämtliche Kamerabewegungen (Verschiebungen dully, truck und pedestal sowie Rotationen yaw, tilt und roll) sowie Objektbewegungen (Translation entlang der und Rotation um die 3 Achsen x, y und z) darstellen. Außerdem können Standarddinge wie Welt- und Objektkoordinatensystem, eine Ground Plane und Vertex- sowie Face-Normalvektoren eingeblendet werden.
Entwickelt wird das Ganze unter Linux (Ubuntu), für die GUI verwende ich Qt. Hier seht ihr zwei Screenshots der aktuellen Version (einmal wird ein cube dargestellt, einmal ein Porsche).


Add comment 17. Okt., 2007
Classes – a lot to do
Ich belege hier 4 Fächer und hab trotzdem ständig viel zu tun. Uni läuft hier eben doch deutlich anders ab, als wir das gewohnt sind.
Bei den Vorlesungen gibt es ständig „homework„. Hat man „Glück“ und muss zu einem Fach auch noch ein lab belegen, kommen „lab assignments“ hinzu. Außerdem gibt es häufig „quizzes“ – eine Art Stundenwiederholung in Form kurzer Tests, in denen wichtige Dinge aus den letzten Einheiten abgefragt werden.
Und dann natürlich noch die „midterm exams„. Quizzes und homework reichen nicht, in jedem Fach gibt es zusätzlich zu alledem und zusätzlich zum „final exam“ eben auch zwei bis drei midterms. Das sind schriftliche Prüfungen, die eine Stunde dauern und maßgeblich in die Benotung einfließen.
Also ihr könnt euch schon denken, fad wird einem hier lerntechnisch jedenfalls nicht. Es gibt immer Hausübungen zu machen oder etwas zu lernen. Damit ihr euch das noch besser vorstellen könnt hier ein typisches Benotungsschema, entnommen aus dem Syllabus einer meiner Vorlesungen:
Assignments: 30%
Quizzes: 10%
Midterm (3): 30%
Final: 15%
Labs: 15%
Schlecht ist das ganze sicher nicht. Immerhin hängt nicht alles von einer punktuellen Leistung ab und man wird gezwungen kontinuierlich mitzulernen. Mehr laufende Arbeit halt
Warum ich das alles erzähl? Heute war mein erstes midterm exam und ich denke es ist ganz gut gelaufen!
Add comment 19. Sep., 2007
$13.50
Also mein Wirtschaftskurs ECON 211 – „Principles of Microeconomics“ hat sich schon ausgezahlt. Und zwar wort-wörtlich. Ich war heute echt perplex, daher muss ich euch das gleich erzählen.
Also: wir hatten eine normale Stunde, haben ein bisschen etwas über die „one man economy“ von Crusoe und die „two men economy“ von Crusoe und Friday erfahren (die Wirtschafter unter euch fühlen sich sicher gerade in ein frühes Semester ihres Studiums zurückversetzt). Am Ende der class kommt eine Aufgabe für die Klasse: Wieviel Fische und Kokosnüsse können Crusoe und Friday maximal unter den und den Voraussetzungen produzieren? – „Write it on a piece of paper and hand it in“.
Gesagt, getan – nach kurzer Überlegung fällt mir die richtige Berechnung ein und ich geb’ meinen Wisch ab. Der Professor geht alle Zettel durch, sucht die richtigen heraus und verkündet, er wird jetzt zwei daraus ziehen und die beiden bekommen dann den Betrag auf dem Zettel in bar ausgezahlt.
Wie’s der Zufall so will zieht er mich gleich als ersten und tatsächlich. Ich bekomme 13.50 Dollar auf die Hand – übrigens die Menge, die Crusoe und Friday an Kokosnüssen produzieren können.
Ist euch sowas schon mal untergekommen? So darf’s weitergehn mit den Fächern hier…!
2 comments 13. Sep., 2007